· Katzwinkel-Elkhausen ·

Kräfte des DRK Kreisverbandes übten die Zusammenarbeit

Foto: Klaus Köhnen

Der sogenannte Regelrettungsdienst wurde zu einem Einsatz im Haus Arche Noah Marienberge, Katzwinkel-Elkhausen alarmiert. Hier gab es eine, in der ersten Meldung, um eine unklare Erkrankung. Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte stellten diese recht schnell fest, dass es sich um eine größere Anzahl Betroffener handelt. Nun wurde die Schnelle-Einsatz-Gruppe (SEG) des Kreisverbandes alarmiert.

von: Klaus Köhnen

Katzwinkel-Elkhausen. Am Samstag, 28. Oktober, führten die zumeist ehrenamtlichen Kräfte des DRK Kreisverbandes Altenkirchen eine großangelegte Übung durch. Wie Henrik Gelhausen, Sachgebietsleiter Bereitschaften und Katastrophenschutz, sagte: „Wir wollten eine Übung außerhalb der bekannten Szenarien durchführen. In letzter Zeit kam es in anderen Bundesländern zu solch epidemischen Situationen, so dass hier unser Schwerpunkt lag“. Die angenommene Ausgangslage war, dass im Haus Arche Noah Marienberge, bei einer Jugendgruppe, vermehrt Erbrechen und Durchfallerscheinungen auftraten. Die Betreuer alarmierten zunächst den Regelrettungsdienst


vollständiger Artikel, siehe ak-kurier, vom 29.10.2017


Die SEG des Kreises Altenkirchen wird durch die erst eintreffendenden Rettungsmittel nachgefordert. Aufgrund der vermuteten Infektion steht ein Fachberater Hygiene, den Kräften zur Verfügung und überprüft das sichere Anlegen der Schutzkleidung. 

Die Gruppen Betreuung und Verpflegung, mit Unterstützung der Technikeinheit richten in der Glück-auf-Halle eine Unterkunftsmöglichkeit her. Auch hier ist ein Fachberater Hygiene vor Ort, um den Infektionsschutz und die Schutzbekleidung zu überwachen. Übungsziel ist z.B. das Errichten eines Betreuungsplatzes, die ordnungsgemäße Desinfektion von Fahrzeugen und Gerät sowie das Nutzen der Schutzkleidung.

Insgesamt nahmen rund 130 Einsatzkräfte 85 Mimen mit 36 Fahrzeugen teil.