Von Klaus Köhnen
Rosenheim. Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte konnte die angenommene Lage bestätigt werden. Der Einsatzleiter Alexander Grüneberg, stellvertretender Wehrführer in Rosenheim, ließ daraufhin weitere Kräfte alarmieren. Die bereits im sogenannten Teilalarm befindlichen Einheiten Kausen und Steinebach wurden nun im Vollalarm alarmiert. Vor Ort konnte Grüneberg, bei der ersten Erkundung bereits wichtige Details erfahren. Da es sich um einen sogenannten Massenanfall von Verletzten (ManV) handelte, wurden Kräfte des DRK, im Besonderen die Schnelle Einsatzgruppe Transport, alarmiert.
vollständiger Artikel siehe ak-kurier, vom 05.11.2023
Übungsszenario war der Brand eines Lieferwagens im Logistikbereich des Unternehmens, der die Verrauchung der Halle verursachte. Hinweise gab es weiter auf vermissten Personen und einen brennenden Elektrostapler im Hallenbereich.
Als erste Maßnahmen wurde die Brandbekämpfung und die Menschenrettung eingeleitet. Sonderfahrzeuge, hierunter die Drehleiter und ein Tanklöschfahrzeug mit 4.000 Litern Wasser aus Betzdorf angefordert, sowie die im Aufbau befindliche Führungsstaffel (besteht aus Feuerwehrleuten verschiedener Einheiten, die mit der Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) den Einsatzleiter unterstützen. Als Fahrzeug steht der Führungsstaffel ein Einsatzleitwagen (ELW 1) zur Verfügung.)
Die Verletzten konnten zeitnah gefunden und betreut werden. Die Einsatzstelle wurde in verschiedene Abschnitte, darunter die Menschenrettung, der Atemschutz und die Wasserversorgung unterteilt, zudem der Abschnitt Gesundheit mit Kräften des DRKs. Nach dem Eintreffen des Wehrleiters der VG, Markus Beichler und der Führungsstaffel übernahm Beichler die Einsatzleitung.
Rund 90 Einsatzkräfte, einschließlich des FEZ-Personals, waren an der Übung beteiligt. Dazu kamen noch die Verletztendarsteller. Nach rund 90 Minuten wurde die Übung beendet.




