Pressemitteilung
Altenkirchen. Und genau diese Veranstaltungen finden am Karnevalswochenende gleich mehrfach und im gesamten Kreisgebiet verteilt statt. An circa 30 Veranstaltungen haben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer dafür gesorgt, dass im Fall der Fälle schnellstmöglich Erste Hilfe geleistet werden kann. Je nach Veranstaltungsart und -größe sind die Hilfsstellen so besetzt, dass qualifizierte Transporte ins Krankenhaus durch das Sanitätspersonal stattfinden können oder ein längerer Aufenthalt des Betroffenen beim DRK vor Ort, in sogenannten Betreuungsstellen oder Behandlungszelten, möglich ist. In diesen Unfallhilfsstellen werden betroffene Personen aufgenommen, sofern deren Vitalparameter dies zulassen. Somit fungieren die Unfallhilfsstellen auch als „Puffer“ zu den Krankenhäusern, die in der heißen Phase des Karnevals oftmals an der Kapazitätsgrenze arbeiten.
vollständiger Artikel, siehe ak-kurier, vom 07.03.2017
der Artikel informiert über die Anforderungen eines Sanitätsdienst, so ist ab einer bestimmten Größe der Veranstaltung ein Sanitätsdienst vom Ordnungsamt vorgeschrieben. Weiter beschreibt, Kreisbereitschaftsleiter Udo Schmidtt, das Vorgehen zur Dimensionierung, hierzu werden über Formeln, die Faktoren wie Länge und Besucherzahl berücksichtigen, zusammen mit langjähriger Erfahrung der Bereitschaftsleiter und Absprachen mit dem Ordnungsamt, Veranstalter der Bedarf kalkuliert.
Über 1.500 ehrenamtliche Stunden wurden so von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch geleistet. Insgesamt waren 220 Helfer/-innen bei Karnevalssitzungen, Umzügen, sowie After Zug Partys im Einsatz. Die Hilfeleistungen durch das DRK sind hierbei sehr verschieden.
Neben den Sanitätsdiensten, führt die Zeit um Karneval dazu, dass ein Engpass an Blutkonserven besteht. So muss neben Sanitätsdiensten auch Blutspendetermine während der Karnevalstage organisiert werden. ( z.B. in Daaden findet der Blutspendetermin traditionell am Karnevalssamstag statt)
